Startseite

Startseite

Wir, die GBR sind eine Gruppe von Grafschafter Bürgern, deren Mitglieder allen Gruppierungen der Gesellschaft angehören (Familien, Rentner, Landwirte, sonstige Unternehmer, Beamte, sonstige Angestellte und Handwerker). Um die Ausweitung der Tongrube Leimersdorf und die Einbringung belastender Stoffe zu verhindern, haben wir Sperrgrundstücke im Bereich dieser Tongrube gekauft.
Die Fläche der erworbenen Grundstücke beträgt mittlerweile etwa 40.000 qm². 

Seit Ende 2010 ist es unser Ziel unseren Lebensraum, die hier ansässigen Menschen, sowie die Natur, die Obstplantagen und sonstigen landwirtschaftlichen Anbauflächen zu schützen.

Außerdem möchten wir den Wert unser aller Wohneigentum und Grundstücke erhalten und das ehemalige Landschaftsbild wieder herstellen.

Sowas wollen wir in der Grafschaft nicht haben!

image009  image010

Quelle: http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/3776535/
Fotos: Walter Hess 1995 - www.textatelier.com

karteHistorie 

In den Jahren 1989 bis 2000 wurde der ausgebeutete Teil der Tongrube Leimersdorf auf einer Fläche von 80.000,00 qm mit einem Stabilisat verfüllt. Dieses Stabilisat besteht aus einem Gemisch aus Steinkohlenflug- und Wirbelschichtaschen, REA-Gips und Zement, sowie Gießereialtsanden.

Auflagen

In der Genehmigung für den Einbau dieser gesundheitsschädlichen Stoffe wurde unter Punkt 11 folgende Verfahrensweise vorgeschrieben: Der Einbau des Stabilisates hat abschnittsweise zu erfolgen. Nach Verfüllung eines Abschnitts muss umgehend die Oberflächenabdichtung erfolgen. Auszug aus der Zulassung v. 27.12.1993, Aktenzeichen: 8-173 V 12

Aktuelle Lage

Etwa ca. 40.000 qm im nördlichen Bereich der Grube und die wiederhergestellte L79 wurde entsprechend dieser Vorgaben bis ins Jahr 2006 abgedichtet und rekultiviert.
Im südlichen Teil, ebenfalls 40.000 qm, fehlt bis heute die erforderliche und vorgeschriebene Abdichtung, stattdessen türmen sich gewaltige Erdhügel auf der abzudichtenden Fläche. Durch das eindringende Oberflächenwasser quillen vermutlich die bereits verfüllten Deponiestoffe auf und heben somit das Gelände und die angrenzende Landstrasse L79 an. Diese gleicht bereits einer "Schmetterlingsbahn", die man sonst nur von Jahrmärkten kennt.

Wiederholt sind Wirtschaftswege abgerutscht.

Der aktuelle Hangrutsch betrifft nicht nur den Wirtschaftsweg sondern auch eine angrenzende Obstplantage. Diese wurde bereits teilweise, wegen Lebensgefahr, gesperrt.

Dies alles unter der fachmännichen Aufsicht des Bergamtes, das wiederholt lieber wegschaut als hinsieht. Wann werden diese Beamten wach?

Zeit war es schon lange! Dornröschen schlief 100 Jahre, hier schläft man erst 20 Jahre.

Gefahren

Wir befürchten gesundheitliche Beeinträchtigungen durch eindringendes Oberflächenwasser in die nicht abgedichteten Bereiche der Südseite und somit auch in die Nordseite. Ausgewaschene Schadstoffe belasten möglicherweise Grundwasser und Böden der umliegenden Landwirtschaftlichen genutzten Flächen.